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 | Eistauchen 2007 |
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Am 23.03.2007 starteten wir. Das Auto war gepackt und bei Regen und Schnee ging es in die Schweiz zum Eistauchen. Die Fahrt endete an der Talstation zum Lac Lioson. Der Lac Lioson liegt so um die 1800 m hoch.
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Um an den Bergsee zu gelangen wird ein Radtrack eingesetzt. Dieser wird mit allem Equipment beladen. Ein Auto kann zu dieser Jahreszeit (wenn Schnee liegt ) nicht zu der Berghütte fahren. Nachdem wir den Radtrack mit allem beladen hatten, wurden die Schneeschuhe angezogen. Es können nur ein paar Personen mit dem Radtrack fahren. Die anderen müssen durch die herliche Landschaft nach oben wandern. Gute Läufer brauchen so ca. 1 Stunde, wobei das kein Wettbewerb ist. Andere brauchen halt 2 Stunden oder mehr.
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Die Berghütte ist im Winter normalerweiße geschlossen, aber für Tauchgruppen wird die Hütte dann bewirtschaftet. Sie liegt in einem wunderschönen Talkessel (wie gesagt auf 1800 m). Der Rundumblick bei klarer Sicht ist nicht zu schlagen.
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Oben angekommen musste der Track entladen werden, damit er die zweite Fahrt machen konnte. Bei größeren Gruppen, wir waren 22 Erwachsene und zwei Kinder, kann nicht alles Equipment auf einmal nach oben gebracht werden. Die Hütte bietet keinen großen Luxus, aber für ein Adventure Wochenende ist alles vorhanden. Es gibt einen großen Aufenthaltsraum, indem auch gegessen wird (übrigens ist alles in Vollpension). Einen seperaten Raum für das Tauchmaterial, Duschen und Toiletten. Die Schlafräume sind im Jugendherbergen Still, wobei man sich in denen auch wirklich nur zum Schlafen aufhält.
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Auf Grund der Höhe wurde am ersten Tag nicht getaucht, weil wir uns erst noch entsättigen mussten. Nach einem sehr guten Abendessen, gingen wir schlafen.
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Der nächsten Morgen begann damit, die Eislöchern freizumachen. Dies ging sehr schnell, da die Eisdecke, an den Löchern, nicht sehr dick war. Um die Löcher herum ist das Eis zwischen 0,5m bis teilweise 1m dick. Es ist aber immer Vorsicht geboten, da es eine Schneedecke auf dem Eisgibt. Somit weiss man nie wo man steht.
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Nachdem die Löcher frei waren, konnte der Tauchbetrieb beginnen. Es wurde gleizeitig an zwei Löchern getaucht, und dies in Zweiergruppen. Es gab auch Taucher die das Sonderbrevet Eistauchen dort machten. Diese wurden zusätzlich bei ihrem ersten Tauchgang von einem Instruktor begleitet. Es wird immer mit einer Sicherheitsleine und Bodyleine getaucht. An der Oberfläche befindet sich ein Leinenführer, der die Taucher absichert und bei einer Notfallsituation, sofort eingreifen kann.
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Zwischen den Taucchgängen wurden die Flaschen wieder gefüllt. Dazu muss ein Kompressor mitgebracht werden, oder genügend Flaschen. Wir hatten einen Kompressor dabei. Es wurden an diesem Tag drei Tauchgänge gemacht. Bei genügend großen Flaschen muss nicht unbedingt gefüllt werden, da die Tauchzeit pro Tauchgang so ca. 30m betrug.
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So aber nun zum eigentlichem, dem Tauchen. Der See hat einen Durchmesser von ca. 150m. Die maximale Tiefe liegt bei ca. 18m , wobei dies für uns uninteresant war, da beim Eistauchen die Faszination die Eisstrukturen sind. Die Sichtweiten waren sentiationel. Wir konnten von Loch zu Loch blicken, somit war die Sicht um die 30m. In dem See gibt es hunderte von Forellen, die von den Sonnenstrahlen angelockt, direkt an den Taucheinstiegen ein Sonnenbad nahmen. Hier ein paar Bilder unter Wasser.
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Nach dem Tauchen erfreute sich jeder einer heißen Dusche. Wenn man schon in der Schweiz ist, darf ein typisches Käsefondue nicht fehlen. Dieses wurde dann auch wie immer, zum Abendessen serviert. Dabei gab es auch viel zu erzählen, womit die Nacht etwas länger wurde.
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Durch die Umstellung auf Sommerzeit, wurde die Nacht etwas kürzer, was sich in so manchem Gesicht wiederspiegelte. Wer wollte konnte am Morgen nochmals einen Tauchgang machen, was bei strahlendem Sonnenschein ein Genuss war. Danach wurden die Sachen gepackt und in den Radtrack gebracht. Für den Abstieg ins Tal gab es drei Möglichkeiten. Zum einen konnten Fußkranken mit hinunterfahren, oder die Schneeschuhe anziehen und einen Spaziergang machen, es gab aber auch die Möglichkeit mit einem Schlitten bis zur Talstation zu fahren. Diese Möglichkeit wurde von vielen genutzt und brachte zum Abschluß noch einen riesen Spaß.
Es war einmal wieder ein gelungenes Wochenende, an das man sich gerne erinnert.
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