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 | Sardinien 2005 |
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Kurzfristig entschieden wir uns einen Freund aus Mexico zu besuchen. Dieser hatte auf Sardinien eine Tec-Basis eröffnet und uns immer von den fantastischen Höhlen erzählt. Um dies zu überprüfen wollten wir eine Woche dort Tauchen. Unser Ziel war Cala Gonone auf Sardinien.
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Über das Internet suchten wir uns eine Fährverbindung aus. Am besten und günstigsten erschien uns die Moby-Line http://www.moby.it . Aufgrund der Preisunterschiede wollten wir nicht von Genua sondern von Livorno aus fahren. Die Buchung über das Internet lief Reibungslos. Innerhalb von 10 min. bekam ich die Tickets per E-Mail. (Mann sollte die Preise über mehrere Tage beobachten , da diese durch die Auslastung stark variieren können) Unsere Überfahrt sollte am 25.06.2005 um 22.00 Uhr erfolgen. Wir hatten keine Kabine gebucht , sondern sogenannte Liegesessel.
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Die Autoroute nach Livorno war auch geplant und passte mir perfekt , da ich meinen Partner in der Schweiz abholen mußte (er ist Schweizer). Die Gesamtstrecke betrug ca. 900 km. Ich fuhr nun in die Schweiz , wir luden alles ein. (Rolli hatte schon ein paar Dinge vorbereitet. 2x Doppel 20 TMX, 2x Doppel 15 TMX , 8 Stagetanks und 4 Submerge Scooter).
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Die Fahrt verlief bis auf schlechtes Wetter und auf der Autobahn parkende Italiener reibungslos. Das Einschiffen erwies sich als geordnetes Chaos. An Bord angekommen liesen wir uns unsere Liegesessel zuteilen. Von diesen waren wir wenig begeistert und entschieden uns auf Deck zu schlafen. Aufgrund der hohen Temperaturen war das die beste Lösung.
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(Falls jemand mit der Fähre übersetzt, bucht entweder Kabine oder nehmt einen Schlafsack mit). Die Fähre ansich ist sehr gut ausgestattet. Nach 10 Stunden Fahrt erreichten wir am Morgen Olbia.Von dort waren es noch ca 100 km bis Cala Gonone. Eigentlich nur ca. 1 Stunde fahrt. Wenn da nicht zwei im Auto sitzen die auser Höhlenkarten nichts anderes lesen können. Wir brauchten in kurzen Worten so um die 2,5 Stunden für die letzte Strecke. Aber zu guter letzt waren wir doch in dem wunderschönen Cala Gonone.
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Die Basis befand sich direkt in unserem Hotel http://www.hotel-laplaya.com . Wir wollten mehrere Höhlen betauchen und ein Wrack. Da schon alles soweit vorbereitet war , machten wir auch sofort einen Check-Dive um die Funktion der Scooter zu testen.
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Als erste Höhle suchten wir uns die Utopica aus. Unsere bisherigen Erkenntnisse waren , das diese Höhle sehr groß ist und einen Tiefen Teil besitzt. Somit Entschieden wir uns mit TMX zu tauchen. Der Eingangsbereich ist wie ein Dreieck, der senkrecht bis auf 30 m fällt. Diese Tiefe bleibt auch im Schnitt eine ganze Weile vorhanden. Die Räume der Höhle sind so groß , dass man Teilweise bei sehr guten Sichtverhältnissen die Höhlenwände nicht sieht. Nach ca. 25 min mit dem Scooter erreichten wir eine Passage die über 40 m geht. Diese Passage ist aber nicht lange und führt auch wieder nach oben.
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Nach ca. 35 min erreichten wir eine Stelle , an der die Höhle nach oben führt. Über eine kuppe bei ca. 18 m folgte ein weiterer Anstieg auf 11 m . An diesem Punkt gab es drei Möglichkeiten weiter zu tauchen. Der Leine weiter zu folgen , was durch das TMX aber nicht möglich war, eine Jump zu folgen der auf der gleichen Tiefe bleibt, oder in eine Vertiefung zu tauchen. Da wir aber bereits mit 9m Deko belastet waren, entschieden wir uns die Heimreise anzutreten. Noch etwas zur Deko. Da der Eingangsschacht zu Höhle für zwei Taucher nicht geeignet ist traten wir zeitlich versetzt den Aufstieg an.
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Als nächsten Tauchgang war Blue Marino geplant. In dieser Höhle wurde ein neuer Seitengang entdeckt. Dieser führt in eine wunderschöne Trockenhöhle. Von dort geht es weiter. Mit nochmals ca. 600 m Leine. In dieser Höhle kann ebenfalls mit Scootern gefahren werden. Die Gänge sind ausreichend groß. Allerdings ist durch die geringe Wassertiefe (im Schnitt 8 m ) Haloclain vorhanden. Als wir nach ca 25 min die Trockenhöhle erreichten , trauten wir unseren Augen nicht. Der ganze Raum ist mit Tropfsteinen dekoriert. Toddy und Rolli wollten weiter fahren , aber ich entschied mich lieber Fotos zu machen. Das Fotografieren zeigte sich leicht problematisch , da in dem Raum eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit herschte und somit die Linse schnell anlief. Nach 40 min kehrten Rolli und Toddy zurück und teilten mir mit , dass sie weitere 500 m Leine verlegt hatten und immer noch kein Ende in Sicht ist. Somit ist der Seitengang derzeitig auf ca 2 km verleint.
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Fortsetzung folgt
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